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- 23.2.2009: Warum usch nicht mehr bei XING schreibt...
- 10.2.2009: nein, neein - kein Raumbedufter....
- 28.1.2009: Das neue Gold des Allgäus
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Archive für Januar 2004
Langeweile
26.1.2004 von usch.
“Ausländer raus” hat jemand auf die Wand gesprüht. Ziemlich groß, ziemlich fehlerfrei und im Farbton passend - so als hätte es da immer schon gestanden. Betrübt mich das eigentlich, glaube ich jetzt, dass es volksverhetzende Ausländerfeinde in Warstein gibt? Oder denke ich: Der arme Kückelhaus, der muss den Scheiß jetzt wegmachen. Aber mal im Ernst: Soll man sich Gedanken machen um ein paar blöde Blagen, auf die Nachts keiner aufpasst? Da liegt nämlich das Problem: Kinder sind nicht ausländerfeindlich - sie haben vielleicht nur nix Spannenderes zu tun.
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Terminsklaverei…
21.1.2004 von usch.
Es ist passiert - ich habe heute zum ersten Mal seit 2004 einen Termin verpasst, bei den anderen verpassten Terminen hab ich immer nur gesagt, ich hätte sie verpasst, in Wirklichkeit hab ich was ganz anderes gemacht - warum auch immer. Sowas nennt man Strategie. Wir Unternehmer bedienen uns ab und an solcher Notlügen um überhaupt den Alltag meistern zu können, dies sei den Angestellten unter den Lesern dieses Tagesbuchs erklärt. Jetzt aber ist es wirklich passiert: Der Supergau, der sich irgendwo zwischen Alzheimer und reinster Demenz einordnet, ist geschehen. Ich habe Frau Witte warten lassen, und Frau Witte hat das nicht verdient, und ich hätte alle zeit der Welt gehabt. Aber wie konnte das passieren? Ich hab Kaffee getrunken mit meiner Schwester, dummes Zeugs gelabert, über die Zukunft sinniert und dabei die Gegenwart vergessen. Als ich dann den Kaffeeweißer sah gab ein Wortspiel das andere, Weiß, weißen –> Witte :o) Es ist passiert Frau Witte, und es tut mir leid. Gleich morgen ruf ich an und erklär Ihnen das - hoffentlich vergesse ich nicht, das in mein Outlook einzutragen, denn das ist der Anfang vom Ende: Die Analyse ergab: Frau Witte stand nicht im Outlook, ich wusste dass dieser Terminsklave irgendwann der Anfang unvermeidlichen Moralverlustes sein würde. Ich werde mir eine schlimme Dschungelprüfung auferlegen und so Buße tun. Apropos Moralverlust: Karneval fahr ich weg, ab in den Schnee, da könnt ihr euch Nasen aufsetzen wie ihr wollt…..
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Aera-Flaig
14.1.2004 von usch.
Die Aera Flaig beendet - auf der Suche nach Dingen die mich wirklich interessieren werde ich auch auf Paul Köhlers-Hobby-Homepage nicht fündig. Schade eigentlich, ich hatte mich noch auf ein paar zündende Wahlkampf-Ideen von Gerd Flaig gefreut. Ein Wahlkämpfer, dessen oberstes Ziel Vernunft und Sachlichkeit ist, bleibt uns jetzt leider (?) erspart, dafür kann’s jetzt lustig werden, wobei mich der Ablauf des Showdowns zwischen Gerd und Paul doch interessiert hätte. Komisch auch, dass keine der Zeitungen vor Ort wirklich gerafft hat, was da abgegangen ist. Einen Kommentar habe ich - glaube im Anzeiger - gelesen, der troff sowas von Fehleinschätzung der Lage in der SPD, dass ich mich sogar mal wieder wundern musste. Da hätte ich jahrelangen Wegbegleitern von Gerd Flaig etwas mehr Gespür für Realitäten zugetraut.
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Der Hund im Gartenteich
2.1.2004 von usch.
Grad wär mir fast der Hund im Gartenteich ertrunken. Muss man sich mal vorstellen. Vielleicht lernt er draus und kommt nur dann, wenn man ihn ruft. Ist aber auch so eine Sache auf dünnem Eis…Gerade hat Susanne von der WP angerufen und hat mir die Wochenend-Termine gegeben. Zurück an Bord - zum Glück, denn so ganz ohne Zeitung kann ich nicht. Außerdem ist das Eis im Zeitungsrevier ziemlich dick, da brech’ ich nicht so schnell ein, dass überlass ich den Newbies….
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Erst mal überleben
1.1.2004 von usch.
Was nehme ich mir vor für 2004. Zum einen muss ich endlich den Schlüssel finden für die nächste Stufe des Selbständigen-Zen: Zufriedenheit. Stufe 1. “Überleben”, Stufe 2 “Irgendwie klarkommen” habe ich ereicht. Zufriedenheit soll 2004 kommen. ich weiß noch nicht genau, wie ich’s machen soll: Entweder ich baue Neid ab oder Grund zur Selbstzufriedenheit auf. Letztendlich ist das Leben sowas wie ein Silvesterlauf: Alles geben, Überleben, ankommen und akzeptieren, dass es schnellere Leute gibt, aber auch noch ganz viele hinter dir. Vielleicht überspringe ich Zufriedenheit und stoße gleich zur Weisheit vor…
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