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- 23.2.2009: Warum usch nicht mehr bei XING schreibt...
- 10.2.2009: nein, neein - kein Raumbedufter....
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Archive für Mai 2005
Mai 2005
1.5.2005 von usch.
23. Mai 2005
Unser Kanzler, der König der Taschenspieler-Tricks. Erst nach der verlorenen Wahl der CDU die Schau stehlen und dann gänzlich besser vorbereitet in die Wahl gehen als die Konkurrenz und so nebenbei alle Kritiker mundtod machen ohne ein böses Wort: “Gerhard du bist ein Politikergott.” Ich war das erste Mal in meinem Leben nicht wählen und ich werde auch nicht zu dieser neuen Bundestagswahl gehen. Mir ist das so egal, was die da machen
19. Mai 2005
Ein wichtiger Tag - Janes fährt gleich mit seinem Kumpel Tippi nach Düsseldorf und gibt seine Bewerbungsmappe für die Kunstakademie ab. Schon ein komisches Gefühl, das alles andere etwas in den Schatten stellt: Der Vielgeschimpfte, der Nervige, der Freche, der Einen-Zur-Verzweiflung-Treibende - kurz: Der beste aller Söhne ist auf dem besten Wege, das Nest zu verlassen. Komisch irgendwie. Ist ja auch alles noch nicht sicher. Wer weiß, ob die das Talent erkennen oder sagen: “Mach erstmal Abitur, in zwei Jahren sehen wir uns wieder!” Ob mein Vater jemals stolz auf mich war? Keine Ahnung, wahrscheinlich ist das 17-jährigen Söhnen eher egal. Die Vergangenheitsbewältigung setzt erst ein, wenn man Vergangenheit hat.
P.S. ein aktuelles Selbstportrait in Öl gibt’s im Downloadbereich unter “Bilder & Grafiken”
10. Mai 2005
Knauserige Leute finde ich eigentlich nicht schlimm - “Haben kommt von behalten” sagen weise und gleichzeitig reiche Leute und treten damit mein Lebensmotto mit Füßen. Mir macht Behalten absolut keine Freude und Haben auch nicht auf Dauer.
Wirklich schlimm finde ich Knauser die meinen, andere wären knauserig, wobei wir bei der schlimmsten Form des Verfolgungswahns wären, nämlich beim in vielen Spielarten vorkommenden Katze-beißt-in-eigenen-Schwanz, was meiner Meinung nicht mehr ist, als ein aus der Kindheit apportiertes Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom durch zu frühen Muttermilchentzug. Leute, die daran leiden, meinen nämlich, die anderen wären hinterhältig geizig und verwischen mit flotter Hand die Realitätslinie, die Knauserei von der Sparsamkeit abgrenzt. Lange Jahre habe ich den Fehdehandschuh nicht aufgenommen aus Angst, der Knauser könnte mich für knauserig halten. Ich werde erwachsen und wehre mich neuerdings…
7. Mai 2005
In diesenTagen was Kritisches zum Thema katholische Kirche zu sagen ist schwierig - will ich auch eigentlich gar nicht, denn ich hatte zwischenzeitlich meinen Frieden gefunden. Aber wenn ich sehe, dass Papst Ratzes Golf 190.000 Euro bringt, da frage ich mich, ob die Kirche in Belecke wirklich so wie sie’s tut um Spenden für die Kirchenrenovierung betteln muss.
Jede Belecker Familie soll 400 Euro zahlen/spenden. Und weil dies ein Vorschlag ist, gibt es auch eine Alternative: 2 x 200 Euro! Die Alternative Bankkredit stellt sich offensichtlich nicht - auch ans Tafelsilber geht man nicht heran. Warum auch, die Gemeinde hat’s ja! Mal ganz davon ab, dass das eine ziemliche Stange Geld für Normalverdiener ist - es muss doch auch mal überlegt werden, was so etwas in der Gemeinde anrichtet. Was ist, wenn wer nicht zahlen kann, warum auch immer?
Auf Anonymität verzichten die Einsammler der Banküberweisungen nämlich ziemlich offensichtlich und ganz bewusst auf die Dynamik öffentlichen Drucks bauend. Vielleicht ist es falsch, in solchen Momenten Demut einzufordern und die Frage zu erörtern “Ist die Kirche für den Menschen da oder der Mensch für die Kirche?!”
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