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Archive für Februar 2007

Heidi und die Kettensäge

“Papa, darf ich Germany’s next Top-Model kucken?” - “Nein!” - “Darf ich denn Das Erziehungscamp kucken?” - “Nein!”  “Darf ich denn die Super-Nanny kucken?” - “N E I N !!!! - Da darfst du eher das Kettensägenmassaker kucken!”
Kind, du wirst das verstehen, wenn du älter bist, bis dahin: “Nein!”

Kaffee-Blog

Warum schreibt man eigentlich Sachen? Manche, um ihr Verhältnis z.B. zum Teledienstgesetz auszudrücken, andere um Lob zu hudeln - ich schreibe, um Ideen zu bekommen, denn aus meinen Fingern fließen Ideen beim Schreiben. Nicht immer gute Ideen, oft auch krankes Zeugs, das gelöscht gehört. Gerade schrieb ich “Lob hudeln” und in dem Moment wusste ich: Darüber must du schreiben. Also - ich kenne mindestens eine Bloggerin - nein Sonja, nicht du! - die blogt nur, damit sie einer liest, und da frage ich mich - da frag’ ich mich: Warum sollte das einer tun? Ich sag jetzt mal ganz ehrlich - warum schreibt man Blogs, wenn man gar nicht weiß, ob Blogs überhaupt gelesen werden. Blogs werden nämlich nur gelesen, weil der Blogger gemailt hat: “Du, les doch mal wieder meinen Blog - wie find’ste denn das?!” Also ich schreib nicht für andere oder um ander Leut’s Lob zu hudeln - ich les ander Leut’s Blogs, weil ich keine Zeit habe, zum Kaffee zu kommen. Daher jetzt mal ein Zitat zum Abschluss: “Ey Lorry, krieg ich einen Kaffe bei dir nächste Woche? -  dann kannst du mir erzählen, was wir uns sonst bloggen würden…!”

Vom Bullerjahn zum Bullerjan

Bullerjan

Wenn es so etwas wie “Traumkunden” auf der Welt gibt - dann habe ich einen ergattert. Wer sich im Bereich Marketing für Öfen, Zubehör und Brennholz interessiert, dem klingeln beim Hören des Wortes “Bullerjahn” die Ohren. Für Bullerjan soll ich arbeiten und insbesondere dafür Sorge tragen, dass der im Design schon jetzt unverwechselbare Ofen eindeutiger dem Firmennamen zugeordnet wird und dass -wenn das passiert ist - auch alle wissen, dass man Bullerjan ohne “h” schreibt. Letztendlich soll ich aber auch schaffen, dass die, die Bullerjahn suchen auch Bullerjan finden. Hört sich kompliziert an, ist es aber eigentlich nicht. Ich berichte an dieser Stelle in 12 Monaten.

Mehr über Bullerjan 

Schnell, schneller - am schnellsten

Manchmal, wenn es ganz dick kommt, dann fängt man an zu überlegen, was man eigentlich kann, bzw. was man alles nicht kann. Ich kann zum Beispiel nicht neidisch sein! Das konnte ich noch nie, das hat sich bei mir immer mit sportlichem Ehrgeiz gepaart - hatte ich nämlich auch nie…war nie neidisch, nur weil einer schneller um die Ecke kam als ich. Klar: auch ich wollte gern der schnellste sein, aber nicht, um schneller als andere zu sein.

Ich un mein Akquisator

Liebe OpenBC-Forums-Teilnehmer,

der Thread “Ich un mein Akquisator” hat mir unsagbar viel gebracht, ich habe tolle Leute kennen gelernt, bin tief in die Psyche von Leuten abgetaucht, die mir Herzen geöffnet haben und vor allem habe ich im Gegensatz zu einigen wirklich Bösartigen unter euch auch wirklich neue Freunde und vor allem auch Aufträge gewonnen. ich hoffe, Ihr alle konntet eure wertvolle Zeit ähnlich erfolgreich wie ich reinvestiert sehen. Wenn nicht, dann bitte abmahnen, stehe zur Verfügung!

Dumm dumm

Warum rege ich mich auf über Leute, die meine Betriebsgeheimnisse ausspionieren und dann selbst mit meinen Ideen erfolgreich sind? Weil die meinen, ich bin blöd, - die sind aber selbst zu blöd, was eigenes auf die Beine zu stellen. Diese Dummheit finde ich schlimmer, als eine natürliche Dummheit - also so eine, wo der Dumme gar nicht weiß, dass er dumm ist, so dumm ist der, naturdumm halt. Wer aber zu dumm für eigene Ideen, Konzepte und Strategien ist und mir meine klaut, weil er glaubt, ich wäre dumm genug, das nicht zu merken, der ist gefährlich dumm und nicht nur dumm dumm.

Altersprobleme

Wie kommt es eigentlich, dass man sich  lieber über die Schwächen aufregt, statt sich über Stärken zu freuen? Ich glaube fest, dass ist ein Zeitproblem - genauer noch: Das ist ein Altersproblem. Dinge, in denen ich mit 18 gut war, kann ich heute noch besser - trotzdem liebt mich niemand mehr dafür. Das ist doch irgendwie paradox. Und Dinge, die damals nervten waren, hat man sich abgewöhnt - trotzdem geht man allen, die einem wichtig sind, auf den Keks.

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