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nachbarschaftspost.com mahnt wieder
Immer wenn die Besucherzahlen von Verbraucherschutzblogs in die Höhe schnellen, ist wieder etwas passiert. Für die aktuelle Unruhe im Netz sind Mahnungen der Deutschen Inkassostelle Eschborn verantwortlich, die offenbar in großen Mengen an Besucher der Seite nachbarschaftspost.com versendet werden.
Der Anbieter hatte Anfang des Jahres - ob wahllos oder mit System int noch nicht klar - Personen angerufen und vermeldet: “Wir haben eine wichtige Nachricht für Sie erhalten. Bitte gehen Sie auf die Website www.nachbarschaftspost.com und geben Sie den nachfolgenden Code ein …” - Eine Computer-Stimme gab dann den Code an. Viele unbedarfte Internetuser gingen auf die Seite, trugen den Code ein und saßen fortan in der Kostenfalle.Weil: In Kombi mit dem bekannten Namen (Telefonanruf), der IP des Rechners und des ID-Codes besitzt der Dienstanbieter einige mächtige Elemente zur Forderungseintreibung.
Auf der Homepage lockt eine sympathisch lächelnden Dame mit dem Hinweis: “Für Sie wurde eine persönliche Nachricht hinterlegt!” Nach Angabe aller Daten hat das “Opfer” eine Community-Mitgliedschaft für 9 Euro pro Monat bei 24-monatiger Laufzeit erworben. Weitere Leistungen gibt es nicht. Da die meisten Geschädigten zu diesem Punkt noch gar nicht wussten, dass sie in der Falle saßen, verstrich natürlich auch die Rücktrittsfrist und die erste Rechnung kam prompt.
Das Impressum der com-Website verweist auf einen Briefkasten in Dubai und ein ausführendes Service-Center mit Sitz in der Schweiz. Im Hintegrund agiert eine Connection Enterprises Ltd. mit Sitz in Tortola auf den British Virgin Islands.
Anfang November wurde offensichtlich die Deutsche Inkassostelle mit dem versand von Mahnungen beauftragt. Die Firma steht aktuell nach Zeitungsrecherchen in der Kritik. Verbraucherschutzzentralen und andere Experten empfehlen,den Forderungen in keinem Fall nachzukommen. Im Zweifelsfall wissen die Verbraucherschutzzentralen der Länder oder spezialisierte Rechtsanwälte guten Rat.
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